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Aktueller Bericht > Sommersaison 2006 > vom 27.10.2006
Stüdlgrat
Bergtour > Tirol > Glocknergruppe
 
 
mit von der Partie: Tobias Watzek
Seehöhe / Höhe / Dauer / Distanzen: 3.798 m
Anzahl der Bilder: 27 Bilder von Tobias Watzek
Bild 1

 

Videos zu dieser Tour:

Stüdlgrat, Sequenz 1
Stüdlgrat, Sequenz 2
Stüdlgrat, Sequenz 3
Stüdlgrat, Sequenz 4

Tourdaten:

Datum: 27.10.2006
Start: 6:45 Uhr PP Lucknerhaus
Zustieg über Stüdlhütte und Luisengrat
Einstieg in den Stüdlgrat: 9:00 Uhr
Gipfel Grossglockner: 12:30 Uhr
Abstieg bis PP Lucknerhaus: 16:00 Uhr

Alle Hütten geschlossen !

Bedingungen:

herrliches Herbstwetter, wenige Leute am Weg, bis knapp unter dem Gipfel fast windstill, am Gipfel mäßiger Wind, sonnseitig warm und trocken, schattseitig Schneereste und z.T. etwas vereist, alles in allem gute Bedingungen, der Abstieg über Glocknerscharte (derzeit mit Schnee) und Kleinglockner hat leicht vereiste Schneereste, ab dem Leitl ist es momentan recht steil (Abstieg rückwärts auf den Frontzacken !), der Holzsteg auf das Ködnitzkees nach dem Abstieg von der Erherzog-Johann-Hütte existiert nicht mehr, man bleibt am besten von oben gesehen mittig und steigt am oberen, steileren Gletscherfeld ab, bis es flacher wird und man wie üblich am Ködnitzkees rausgeht, keine nenneswerten Spalten derzeit

allgemeine Tourendaten:

Charakter:

Der Stüdlgrat gilt als der beste und beliebteste Gratanstieg auf den Grosslockner, 3.789 m. Ausgesetzte Kletterpassagen über den nach SW abfallenden Grat des Grossglockners machen diesen Zustieg zu einer anspruchsvollen alpinen Unternehmung. Der hochalpine Anstieg auf den Glockner wird meist unterschätzt, Höhe, eventuelle Vereisung und die Länge des Grates können den Stüdlgrat zur ernsten Tour werden lassen, obwohl die schwierigen Stellen oft mit Haken, Eisenstiften und Drahtseilen entschärft wurden. Dies ist aber nur an kurzen Passagen der Fall und die Versicherungen werden von lokalen Bergführern oft verändert.

Der Stüdlgrat ist vor allem an schönen Herbstwochenenden empfehlenswert, da meist wenig Schnee liegt. Bei schönem Wetter ist die Route fast immer überlaufen, was zu Wartezeiten va. an den Schlüsselstellen führen kann. Der Abstieg (2- und 40°) sollte vor allem bei grossem Andrang zum Gipfel nicht unterschätzt werden, im Bereich des Glocknerleitls kommt es sehr oft zu stauähnlichen Zuständen.

Beschreibung:

Von der zwischen Luisenkopf und Peterstiege gelegenen Luisenscharte (Tafel) geht es etwas links vom eigentlichen Grat über Blockgelände (1-2) aufwärts (am Beginn sogar Wegspuren, dann rechtshaltend aufwärts zu einem flacheren Gratteil), bis man auf eine kaminartige Rinne trifft. Diese Kaminrinne (2+) aufwärts und weiter, immer links vom Grat (1-2, Schattenseite - eventuell vereist) über Blockgelände, bis man wieder zum Grat zurück kommt (2) und auf ein kleines Band (Frühstücksplatzl mit gelber Tafel) trifft. Hier beginnen die eigentlichen Schwierigkeiten: Zuerst eine Art Verschneidung hinauf (3), dann etwas aufwärts (2) und wieder nach rechts um eine ausgesetzte Kante südöstlich herum (Kanzel, 3). Ein Turm wird westseitig umgangen (2) und weiter, knapp unterhalb des Grates (2), bis zur Steilstelle mit Drahtseilversicherung. Am Drahtseil hinauf (3/A0), ein kl. Turm wird westlich umgangen (2) und man gelangt auf ein Flachstück am Grat. Nun den Grat weiter (2) auf eine große Steilstufe zu. Hier zuerst westlich am Grat kurz Hangeln (Haken, 3), dann südöstlich auf einer Platte (3 Haken, 3) hangelnd aufwärts. Danach auf der südöstlichen Gratseite weiter (2) bis zu einem Haken, hier wieder zum Grat hinauf (2) und zu einer kurzen Platte (3). Nach der Platte kurz westseitig hinunter und wieder auf den Grat (2), den Grat weiter (2) bis zum sog. ´Klapfl´ = Gipfelaufschwung. Diesen mit Hilfe von Stiften und einem herabhängenden Seil hinauf und mittels einer kurzen Drahtseilquerung (3/A0) in flacheres Gelände. Es folgt noch ein kurze Rampe (2+) auf der Südostseite und man erreicht das flache Blockgelände und in weiterer Folge den Gipfel.

Ergänzung zu den Schwierigkeiten:

Meist 2-3 und Stellen 3+ (einige Versicherungen vorhanden).

Bemerkung zu den Versicherungen:

Die Route ist mit Bohrhaken, Eisenstangen und an den schweren Stellen mit Drahtseilen versichert.

Erstbegeher / Erhalter:

J. Kerer u. P. Groder, 1864

Ausrüstung:

Einfachseil, 3 -5 Expressschlingen, mehrere lange Bandschlingen, Gletscherausrüstung (Steigeisen, Pickel, Eisschrauben) und den Helm nicht vergessen !

Talort: Kals

Talort Höhe: 1.334 m

Stützpunkt:

Stüdlhütte

Hütten:

Stüdlhütte
Erzherzog-Johann-Hütte
Lucknerhaus
Neue Lucknerhütte

Zustieg zum Stützpunkt:

Vom Lucknerhaus durch das Ködnitztal zur Stüdlhütte aufsteigen.

Gehzeit zum Stützpunkt: 2 h

Höhe des Stützpunktes: 2.802 m

Anreise / Zufahrt:

Kals am Grossglockner ist von Matrei (N) oder von Lienz (S) gut zu erreichen, bei Huben fährt man nach Kals hinauf und von Kals zum Lucknerhaus (Parkplatz, Straße ist mautpflichtig). Von dort durch das Ködnitztal zur Stüdlhütte aufsteigen.

Zustieg zum Grat:

Von der Stüdlhütte (diese ist vom Parkplatz beim Lucknerhaus in ca. 2 Stunden / 800 Hm zu erreichen) zuerst nördlich über einen Rücken zum Teischnitzkees und westlich des Luisengrates (ist die Verlängerung des Stüdlgrates) bis zur Luisenscharte (Tafel), welche den Stüdlgrat vom Luisengrat trennt bzw. zu der etwas westlich von der Scharte gelegenen Blockrinne.

Höhe Einstieg: 3.175 m

Abstieg:

Zuerst hinab in die ausgesetzte Glocknerscharte zwischen Groß- und Kleinglockner (1-2, Stangen und Hakensicherung), hier auf die andere Seite wechseln, mit Hilfe eines Fixseiles auf den Kleinglockner hinauf (eventuell ist das Seil unterm Schnee). Nun auf dem Gipfelgrat weiter (2-, zahlreiche Stangen, evtl. überwächtet !) und dann abwärts über plattiges Blockgelände zu einer Scharte ( 1-2, zahlreiche Stangen und Haken). Von der Scharte über steilen Firn bzw. Eis hinab über das sogn. ´Glocknerleitl´ auf das Kleinglocknerkees (40°). Nun weiter in einem Bogen (von Ost nach SSO, links vom flachen Grat) zur Adlersruhe (Erzherzog Johann Hütte). Hinter der Hütte beginnt ein Klettersteig der kurz durch flaches Gelände und einem Gletscherstück unterbrochen wird, diesen hinab zum Ködnitzkees und über dieses zurück zur Stüdlhütte (ab Adlersruhe versichert und unten markiert) und von dieser zurück ins Tal.

Beste Jahreszeit: Juni - Oktober
 
 

 
 
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Einstieg Stüdlgrat im Bereich Luisengrat, Grossglockner
(27.10.2006)
 
 
 

 
 
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