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Nachricht vom 2010-06-16
Peru / Cordillera Blanca 2010
 
XI. Alpamayo (5.947 m) / Quitaraju (6.040 m) / Huascarán (6.768 m)
Schwere 6.000er Expedition

Vom 3.7. - 25.7.2010 werde ich versuchen, gemeinsam mit 11 anderen Bergkameraden unter der Leitung von Herbert Rainer den Alpamayo, 5.947 m, den Quitaraju, 6.040 m und anschließend hoffentlich noch den Huascarán, 6.768 m zu besteigen.

Wenn es mir möglich ist, will ich unter dem Menüpunkt Aktuell auf der Startseite von mounteverest.at versuchen, Berichte und Fotos ins Netz zu stellen. Die Betonung liegt auf ´möglich´ und ´versuchen´, da ich selber keinen Laptop mithaben werde. Ich werde versuchen, so oft wie möglich Zugang zum Internet zu bekommen, um euch zu schreiben, wie es uns geht.

Die Cordillera Blanca in Peru kann mit Recht als das Bergsteiger-Mekka Südamerikas bezeichnet werden. 5- und 6.000-er zuhauf, alle samt sehr steil und charakteristisch in ihrer Gestalt. Zwei solche Charakterköpfe sind der Huascarán mit seinem Doppelgipfel, der höchste Berg Perus und der Alpamayo, etwas niedriger, dafür sicher einer der schönsten Berge der Welt überhaupt. Beide Anstiege sind als schwere Hochtouren zu bezeichnen, da sie doch den routinierten Eisgeher voll und ganz fordern.

Nach der hoffentlich glücklichen Besteigung des Alpamayo werden wir am nächsten Tag vom selben Hochlager aus auch noch die Nordflanke des Quitaraju angehen. Diese Cordillera Blanca Expedition richtet sich laut dem Veranstalter AMICAL (www.amical.de) an konditionell starke Bergsteiger, die im Rahmen einer Peru-Reise vor allem Wert auf ein konzentriertes Bergprogramm legen. Leiter der diesjährigen Expedition nach Peru wird Herbert Rainer sein.

Vorgesehener Expeditionsablauf

1.Tag Abflug am Abend mit LAN AIRLINES.

2.Tag Ankunft in Lima am frühen Morgen und Weiterfahrt in Richtung Cordillera Blanca: Die Panamericana entlang zunächst bis Barrancas, einem kleinen Fischerort, wo voraussichtlich auch zu Mittag gegessen wird. Es geht über den 4.200 m hohen Conococha-Pass und noch weitere 90 km nach Huaraz 3.060 m (ca. 8-9 Std. Fahrt).

3.Tag Ein Tag zum Ankommen und Akklimatisieren: Den bis zu 12 m hohen Puya Raimondi - sie blühen nur einmal am Ende ihres 100-jährigen Lebens - statten wir per Bus einen Besuch im Pachacota Tal auf ca. 4.100 m Höhe ab. Der Rest des Tages steht in Huaraz zur freien Verfügung.

4.Tag Das weite Santa Tal hinunter an der erdbebengebeutelten Gemeinde Yungay vorbei nach Caraz und steil hinauf nach Santa Cruz und Cashapampa 3.000 m am Beginn des Santa Cruz Tales. Nach vierstündigem Trek steht das erste Zeltcamp bei Icchicoccha auf 3.900 m.

5.Tag Unterstützt von Mulis bewegt sich der Trek durch die reizvolle Quebrada Santa Cruz an der Laguna Jatuncocha vorbei bis ins Basislager 4.200 m des Alpamayo am Beginn der Quebrada Arhuaycocha. Es heißt das Lager einrichten, die Zelte beziehen und die Ausrüstung sortieren.

6. bis 10.Tag Nun stehen 5 volle Tage zur Besteigung des Alpamayo zur Verfügung. Über das Moränenlager auf 4.900 m wird zunächst das Hochlager auf 5.600 m eingerichtet. Der Zustieg zur Gipfelwand erfolgt dann über den spaltenreichen Gletscher. Die Schlüsselstelle der Besteigung und der Schlussabschnitt stellt die ca. 400 m hohe, etwa 50-60° steile Riffeleiswand zum Gipfelgrat dar. Fixseile entlang der steilen Franzosen-Route führen direkt zum Gipfelpilz. Der Gipfel bleibt sicher den wirklich eistechnisch erfahrenen Teilnehmern vorbehalten. Sollten die Verhältnisse in der klassischen Ferrari-Route sehr gut sein, wird auf diese etwas leichtere Anstiegsroute ausgewichen werden.

11.Tag Wir werden versuchen an diesem Reservetag noch den Quitaraju (6.040 m) zu besteigen. Der Quitaraju ist der geniale Aussichtsberg auf den gegenüberliegenden Alpamayo, und mit einem technisch etwas leichteren Anstieg. Abstieg ins Basislager.

12.Tag Durch das Santa Cruz Tal wird wieder bis Cashapampa hinaus getrekt und per Bus geht es wieder zurück nach Huaraz.

13.Tag Vor dem zweiten großen Ziel, dem Huascarán, soll nochmals 1 ganzer Tag Erholung in Huaraz zur Verfügung stehen.

14.Tag Ein Bus bringt uns wieder ins Santa-Tal bis Mancos, wo ein kleines Sträßchen nach Musho (3.000 m) abzweigt. Wieder mit Hilfe von Eseln für den Gepäcktransport wird das neu erbaute Rifugio Huascarán (auch Rif. ´Don Bosco´) auf 4.600 m angesteuert (ca. 5-7 Std.). Vier Tage stehen ab nun zur Besteigung des Huascarán (6.768 m) und zur Rückkehr in die gemütliche Hütte nach Schweizer Vorbild zur Verfügung.

15. + 16.Tag Gletscherschliffplatten führen zum Gletscher, an dessen Anfang Lager I auf ca. 5.260 m unterhalb der ´Canaleta´ steht. Zum Lager II führt ein recht wilder Gletscheraufstieg, der zum Teil von großen Spalten durchzogen ist. Unterhalb der ´Garganta´, die den Süd- vom Nordgipfel trennt, steht Lager II auf ca. 5.980 m Höhe (5-6 Std.).

17. + 18.Tag Die letzten 750 Höhenmeter! Der Gipfelaufstieg am 3.Tag führt relativ gleichmäßig durch zum Teil auch anspruchsvolles Gletscher- und Spaltengelände. Der höchste Punkt Perus wird nach ca. 6-8 Stunden Aufstieg erreicht. Im Abstieg wird in Lager II nochmals übernachtet, danach in einem Zug bis zur Hütte abgestiegen. Ist die Besteigung des Huascarán Südgipfels wegen Eisschlag oder zu großer Spalten zu gefährlich, kann es sein, dass ab dem letzten Lager die Besteigung des etwas niedrigeren Nordgipfels eingeplant wird.

19.Tag Abstieg ins Tal nach Musho und zurück nach Huaraz ins Hotel. Falls am Huascarán nicht alles so geklappt haben sollte, werden wir diesen Tag zum Abstieg vom Lager II nutzen.

20.Tag Ein letzter Tag steht zur freien Verfügung.

21.Tag Transfer wieder in ca. 8 Std. zurück nach Lima. Übernachtung im Hotel.

22.Tag Lima wird bei einem halbtägigen Stadtrundgang erkundet, nachmittags besteht die Möglichkeit, sich in einem der zahlreichen Fischrestaurants kulinarisch verwöhnen zu lassen. Abends Abflug in Richtung Heimat.

23.Tag Ankunft am späten Nachmittag.
 
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